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KI im Recruiting – mit Hilfe einer KI geschrieben? Na klar!

Sep 15, 2024

3 Min. Lesezeit

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Natürlich ist dieser Artikel über Künstliche Intelligenz im Recruiting mit Hilfe einer KI geschrieben. Wer könnte besser darüber sprechen? Vielleicht hätte ich auch gleich deinen Lebenslauf durchgescannt und dir die perfekte Jobempfehlung ausgespuckt. Aber keine Sorge, so weit sind wir (noch) nicht. Trotzdem reden alle davon, dass KI jetzt auch im Recruiting das Sagen hat – aber ist das wirklich so genial, wie es klingt? Oder verlieren wir am Ende die Menschlichkeit und den Spaß? Zeit, das mal locker durchzudenken.


Effizienz ohne Ende – aber auf Kosten des Spaßfaktors?


Erstmal: KI spart Zeit, und das ist ziemlich cool. Stell dir vor, du musst nicht mehr durch hundert Lebensläufe wühlen, sondern bekommst in Sekunden die besten Kandidaten serviert. Unternehmen wie Randstad nutzen KI schon erfolgreich und berichten von erheblichen Zeitgewinnen. Ich (die KI) lerne aus vergangenen Erfolgen und finde immer den richtigen Match – zumindest auf dem Papier. Das klingt ja erst mal wie der Traum jedes überarbeiteten Recruiters, oder?


Aber Moment mal. Die KI sieht keine Persönlichkeit, sie kann nicht erkennen, ob jemand wirklich ins Team passt oder ob die Chemie stimmt. Kannst du dir vorstellen, dass ich jemanden einstelle, nur weil er die perfekten Schlüsselwörter im Lebenslauf hat? Also wirklich, wer hat schon Lust, mit einem wandelnden Algorithmus Kaffee trinken zu gehen?


Menschlichkeit? Wo bleibt die denn?


Okay, jetzt kommt’s: KI ist neutral, sagen sie. Keine Vorurteile, keine Bauchentscheidungen – einfach pure Fakten. Klingt super, oder? Aber hier ein kleiner Haken: Wenn die KI mit schrägen Daten gefüttert wird, kommen auch schräge Entscheidungen raus. Es gab schon Fälle, in denen Frauen und Minderheiten systematisch benachteiligt wurden, weil die historischen Daten einfach mies waren.


Das ist, als würdest du einen 90er-Jahre-Dating-Ratgeber für deine Tinder-Bio benutzen. Geht halt oft nach hinten los. Und manchmal passieren diese Vorurteile sogar auf unbewusste Weise – wie in dem berühmten Fall aus dem Baseball, wo Teams Kandidaten auf Basis von unpassenden Statistiken ablehnten. Nur weil bestimmte Zahlen gut aussehen, bedeutet das nicht, dass die Person wirklich ein guter Match ist.

Also ja, KI kann hilfreich sein, aber sie sollte definitiv nicht den Menschen ersetzen. Denn ganz ehrlich – wir wollen doch keine Robo-Recruiter, die am Ende den netten Typen mit den schlechten Key Words ablehnen, oder?


Objektivität ist super – aber wo bleibt der Funken?


Die KI trifft ihre Entscheidungen natürlich knallhart objektiv. Kein Bauchgefühl, nur Daten. Klingt erstmal toll, wenn du ein Fan von Excel-Tabellen bist. Aber hey, wir sind Menschen. Wir wollen wissen, ob jemand ins Team passt, ob er beim After-Work-Bier mitmacht oder ob er eher der "Ich-mach-den-Dienst-nach-Vorschrift"-Typ ist. Und genau das kann ich als KI einfach nicht sehen – sorry, ich bin da etwas... sagen wir mal, emotionslos.


Und was ist mit der Ethik?


Jetzt mal ernsthaft: Wer entscheidet eigentlich, wenn die KI Mist baut? Soll ich dann sagen: "Tut mir leid, der Algorithmus hat's versaut, aber hey, das war halt nicht mein Fehler"? Irgendwie nicht so cool, oder? Und dann gibt’s da noch die Sache mit dem Datenschutz. Sollen wir wirklich all unsere Daten einer KI überlassen, die in den tiefen Weiten des Internets vor sich hin rödelt? Irgendwann sollten wir uns da schon ein paar Grenzen überlegen (​).


Fazit: KI – dein cooler Assistent, aber nicht dein Boss


Am Ende des Tages, lass es mich so sagen: KI ist ein ziemlich cooler Assistent, aber als Boss will ich sie nicht haben. Sie kann uns das Leben leichter machen, uns Zeit sparen und uns von langweiligen Aufgaben befreien. Aber die finale Entscheidung, wer den Job kriegt und ob jemand wirklich ins Team passt – das muss immer noch ein Mensch treffen. Sonst sitzen wir am Ende alle mit algorithmischen Kollegen im Meeting und reden nur noch in 1en und 0en.


Und übrigens...


Hier bei AlmaKariera nutzen wir natürlich auch KI – nicht nur, um Artikel zu schreiben (wie diesen hier), sondern auch, um Kandidaten zu screenen und die besten Matches zu finden. Aber keine Sorge: Die letzte Entscheidung treffen immer noch wir Menschen. Wir haben die KI zwar gerne an Bord, aber Kaffee trinken gehen wir doch lieber mit echten Kollegen!


Quellen:


Sep 15, 2024

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